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ArtificialStupidity - Künstliche Dummheit


3. Oktober 2026

Rassismus als Geschäftsmodell?

Ich plädiere ja schon seit geraumer Zeit dafür, Deutschland als unsicheres Migrationsziel einzustufen. Die jetzt von der Bundesbeauftragten für Antidiskriminierung, Ferda Ataman (also, die, die in der Coronazeit behauptete: „Ich habe irgendwie eine Ahnung, welche Bevölkerungsgruppen in Krankenhäusern zuerst behandelt werden, wenn die Beatmungsgeräte knapp werden.“) vorgestellte Studie des „Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung“ DeZIM (183 Mitarbeiter, großtenteils im zweistelligen Millionenbereich staatsfinanziert) gibt mir bei meiner Einschätzung vollumfänglich recht.

Dazu wurden 8.200 Menschen mithilfe eines Online-Tools befragt. Die ehemals seriöse Wochenzeitung „Zeit“ veröffentlicht dazu eine Kachel:

Rassimus in Deutschland:
Studie zeigt „verfestigtes“ rassistisches Denken in Deutschland

https://www.zeit.de/gesellschaft/2026-03/rassismus-deutschland-kulturen-ethnien-studie-gxe

Aber: Rassismus ist rassistisches Handeln und nicht nur Denken. Aber, ok. „Verfestigt“ soll wohl aussagen, dass das ziemlich tief im Deutschen drinsteckt, das Rassistische.

Die Aussage beim Bullet bezieht sich dann auf einmal auf Kulturen, ferner ist die Aussage „fortschrittlicher und besser“ eigentlich in der empirischen Sozialforschung bei Befragungen nicht empfohlene Doppelfrage/Koppelbegriff: Man kann ja fortschrittlicher sein aber nicht besser, oder besser sein aber eben nicht fortschrittlich.

Kultur:

  • man trinkt aus den Schädeln seiner getöteten Feinde Bier
  • Frauenbeschneidung
  • Squaredance
  • Jodeln

Hat aber erstmal alles überhaupt nichts mit Rasse zu tun. Kultur ist die Menge der in einer mehr oder weniger abgegrenzten Gruppe praktizierten Handlungen, die eine gewisse Schöpfungshöhe aufweisen. Dabei ist „Schöpfungshöhe“ kein moralischer Begriff, sondern beschreibt einfach die Tatsache, dass sich irgend jemand etwas ausgedacht hat. Die Fortschrittlichkeit von Kulturen lässt sich problemlos messen (z.B. Schriftgebrauch, Buchdruck usw.), also gibt es damit auch Kulturen, die fortschrittlicher sind als andere.
Aber man hat sich bemüht, den Begriff „besser als“ hier dazu zu mogeln, denn besser ist auch eine moralische Kategorie. Der Fortschrittlichkeit wird jeder eigentlich gern zustimmen, aber „besser“ ist deutlich schwieriger zu beurteilen. Ist Schuhplattlern besser als Fingerhakeln? Besser ist irgendetwas immer in einer bestimmten Beziehung. Ein Cambridge PhD ist sicher besser als ein Hauptschulabschluss in Deutschland in Bezug auf die allgemeine Bildungshöhe. Bezogen auf meinen Berufswunsch als Schreiner, ist ein PhD sicher nicht die bessere Wahl. Also: Der Bezug schwingt bei „besser“ immer irgendwie mit. Der Trick ist hier, durch das Weglassen jeglichen Bezugs, einfach den Bezug „Kultur“ anzunehmen, um daraus eine „kulturelle Überlegenheit“ zu basteln. Die logische Kette ist jetzt nämlich Rasse→Kultur→Überlegenheit. Qed. That’s the way we spell Racism!

Fazit:

Wir sehen hier natürlich nur einen kleinen Ausschnitt der Studie, der von der Redaktion der Zeit ausgewählt wurde. Allerdings ist hier schon die Manipulation offensichtlich, von völlig harmlosen, legitimen und offensichtlichen Tatsachenfeststellungen auf Werturteile über Rassen zu schließen. Ja, ja, die größte existenzielle Gefahr für die Antifa ist das Verschwinden des Faschismus, die größte Gefahr für die Sozialverbände ist der soziale Aufstieg und die größte Gefahr für Rassismusforscher wäre das Verschwinden des Rassismus in der Bedeutungslosigkeit. Wo sollten die 183 Mitarbeiter des DeZIM denn dann hin?